Archiv der Kategorie: Stadtentwicklung

Schilda am Sielwall in Bremen

Seit dem Wochenende 19. bis 21. Juni 2020 ist der Eingang des Sielwall vom Osterdeich kommend mit Einbahnstraßenschildern bewehrt, Zusatzschilder: Fr – So 20h bis 6h. In Langfassung heißt das: Freitag, Samstag und Sonntag Abends und Nachts ist der Sielwall eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Osterdeich.


So sah es am ersten Blockade-Wochenende aus. Foto: ADFC

Am ersten Wochenende hatte die Behörde (Welche? Amt für Straßen und Verkehr?? Polizei???) eine Barriere am Osterdeich aufgebaut, um Autofahrende an der Einfahrt in den Sielwall aufzuhalten. Am zweiten Wochenende gab es keinerlei Barriere. Schilda am Sielwall in Bremen weiterlesen

Bremens erste Fahrrad-Premiumroute soll 2022 fertiggestellt sein

Endlich ist es soweit: Der Eintritt in das formelle Beteiligungsverfahren für die Fahrrad-Premiumroute „Wallring“ wurde heute von der Senatorin für Klimaschutz, Umwelt, Mobilität, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (kurz: SKUMS) bekanntgegeben.

Der „Wallring“ ist der Teil des 43 km langen Premium-Radweges D 13 von Bremen Farge bis Mahndorf, der das Umfahren der Bremer Innenstadt für Radfahrere*innen auf eine komfortable und schnelle Art und Weise erlauben soll.  Auf der Pressekonferenz hob die Senatorin den Wallring  als Teil der neuen Realität und Zeichen für die Bremer Verkehrswende hervor.

Details und Gestaltungskonzept können der Pressemitteilung des Senates entnommen werden. Das nun folgende Beteiligungsverfahren soll zügig erfolgen, sodass der Baubeginn im Sommer 21 erfolgen kann und die Baumaßnahmen im Herbst 22 abgeschlossen werden können.

Sichere Wege für alle – Offener Brief

Changing Cities Berlin hat am 14.4. einen offenen Brief an Verkehrsminister Scheuer veröffentlicht, in dem die Einrichtung Corona-sicherer Geh- und Radwege gefordert wird. Bremer Initiativen haben nun einen offenen Brief gleicher Zielrichtung an den Bremer Senat und die Bremer Bürgerschaft gerichtet:

Bremer Initiativen für die Verkehrswende fordern eine sichere Infrastruktur für alle Fußgänger*innen, Radfahrende und Nutzer*innen des öffentlichen Nahverkehres

(Foto: grn) Kaum Autos auf der zweispurigen Fahrbahn, Einhalten der Corona Sicherheitsdistanz auf Fuß- und Radweg häufig nicht möglich.

Fuß und Rad: Mehr Platz und sichere Fuß- und Radwege, die die nötigen Sicherheitsabstände ermöglichen.
BSAG: Mehr Fahrzeuge in Spitzenzeiten und Hilfen für die BSAG zur Gewährleistung erhöhter Hygienestandards in ihren Fahrzeugen.

Lesen Sie den Brief im Wortlaut hier:

Sehr geehrte Mitglieder des Bremer Senates,
Sehr geehrte Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft,

die Coronakrise und die Kontaktbeschränkungen verändern die persönliche Mobilität aller Menschen in Deutschland deutlich. Während der private Autoverkehr stark zurückgegangen ist, sind – auch der Empfehlung des Gesundheitsministers folgend – immer mehr Menschen auf dem Rad und zu Fuß unterwegs. Für diese – schon lange vor und unabhängig von der Corona- Krise – gewünschte Veränderungen der Verkehrsmittelwahl ist die Raumaufteilung im öffentlichen Raum jedoch nicht ausgelegt. Damit nun zumindest die, angesichts der Pandemie empfohlenen Sicherheitsabstände eingehalten werden können, braucht es unmittelbar und dringend eine angemessenere Aufteilung des Straßenraums.

Zu Fuß gehende Menschen brauchen mehr Platz, um den Sicherheitsabstand einhalten zu können. Auf den aktuell zudem oft illegal zugeparkten Gehwegen, auf ohnehin zu engen Gehsteigen mit unmittelbar angrenzenden Radwegen ist dies vielerorts zurzeit nicht einmal annähernd möglich. Bürgerinnen und Bürger, die jetzt zu Fuß gehen und aufs Rad umsteigen, brauchen leicht zu findende und sichere Wege. Nutzer*innen des ÖPNV müssen vor Ansteckung geschützt ihre Ziele erreichen können. Dies geht nur mit dem nötigen Raum; eine positive Erfahrung, Wege sicher zurücklegen zu können, unterstützt die klimapolitisch so notwendige Entscheidung, auch nach der Corona-Krise weiterhin auf das Auto zu verzichten.

Immer mehr Städte weltweit schaffen jetzt zum Beispiel temporäre geschützte Radfahrstreifen – kurz: Pop-Up-Bikelanes. Die kolumbianische Metropole Bogotá hat es vorgemacht und Berlin hat gezeigt, dass dies quasi über Nacht auch hierzulande möglich ist. Das kann auch Bremen.

Die wichtigsten Maßnahmen, die schnell ermöglicht werden sollten, sind:

  • Gehwege verbreitern: Das Verlegen von Parkplätzen von den Fußwegen auf die Fahrbahnen hilft schnell und einfach, um Fußwege zu verbreitern.
  • Geschützte Radfahrstreifen auf der Fahrbahn: Breite und gut erkennbare temporäreRadstreifen (Pop-Up-Bikelanes) helfen auch Neu-Radfahrenden, sichere Wege durch die Stadt zu finden. Wo Radverkehr derzeit über Gehwege geführt wird, kann er so auf die Fahrbahn verlegt werden, damit Platz auf Fußwegen geschaffen wird. Dazu eignen sich temporäre Radfahrstreifen als auch die Einrichtung von temporären Fahrradstraßen.

Prioritär sollen für folgende Straßen Pop-Up Radfahrstreifen umgesetzt werden:

  • Martinistraße: Aktuell sind Rad- und Gehwege in derselben Pflasterung ausgeführt und für innerstädtische Verhältnisse ohnehin zu schmal.
  • Wilhelm Kaisen-Brücke, Leibnizplatz, Friedrich-Ebert-Straße. Schutz und Förderung des Fußgängerverkehrs sind hier besonders wichtig, denn die Gehwege sind schmal bei viel Durchgangsverkehr auch aus den anliegenden Geschäften.
  • Neuenlander-Straße. Die Neuenlander Straße stellt eine wichtige Querverbindung für den RV dar, verfügt aber zu Teilen nicht einmal über einen Radweg.
  • Lesumer Heerstraße (ab Haltestelle Holthorster Weg bis Am Lehnhof). Hier gibt es einen Schutzstreifen, der häufig von Bus- und Motorverkehr mitbenutzt wird. Radfahrende fühlen sich nicht sicher und weichen deswegen auf den Gehweg aus.
  • Angepasstes ÖPNV-Angebot: Im Zuge wieder zunehmender Nachfrage werden zu den Peakzeiten zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt, um Sicherheitsabstände auch im ÖPNV zu ermöglichen. Födermaßnahmen der Stadt für Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckung.
  • Temporäre verkehrsberuhigte Straßen: Maßnahmen wie der Einsatz modaler Filter oder Verengungen der Fahrbahn können kurzfristig Wirkung zeigen. So können sich Radverkehr und zu Fuß gehende Menschen bestmöglich auf der Straße incl. Fahrbahn verteilen und die Fortbewegung vor der Tür in ausreichendem Abstand zu anderen Menschen wird möglich. Provisorische Verkehrsberuhigung hilft auch bei der Entlastung von Parks und ermöglicht den Menschen gesunde Bewegung ohne Ansteckungsgefahr.
  • Grünphasen für nicht-motorisierten Verkehr verlängern: Da aktuell deutlich mehr Menschen auf Fahrrädern und zu Fuß unterwegs sind, braucht es für sichere Kreuzungssituationen mehr Zeit in den Grünphasen. Kurze Grünphasen sind kontraproduktiv, da viele Menschen sich eng zusammendrängen müssen, um die Straße rechtzeitig überqueren zu können.
  • Geschwindigkeitsreduktion: Korridore mit Tempo 30 reduzieren die Unfallgefahr und erhöhen die gefühlte und tatsächliche Sicherheit.
  • Märkten unter freiem Himmel mehr Platz geben: Wochenmärkte sollten auf angrenzende Flächen wie Straßen oder Parkplätze erweitert werden, um genügend Raum für Warteschlangen mit Abstand zu schaffen.Neben der aktuell präsenten Corona-Krise ist auch die Klima-Krise weiter eine reale und akute gesundheitliche Bedrohung. Die geforderten Maßnahmen tragen beidem Rechnung und sorgen für eine erhöhte Sicherheit in Pandemie-Zeiten und stärken langfristig den Umweltverbund. Auch bei auf die Krise folgenden Konjunkturpaketen fordern wir den Bremer Senat und die Bürgertschaftsfraktionen auf, die Klimanotlage zu berücksichtigen und entsprechend zu handeln.
 

Mit freundlichen Grüßen im Namen des Bremer Bündnisses für die Verkehrswende und der unterzeichnenden Initiativen,
Lisa Tschink, Wolfgang Köhler-Naumann, Manuel Warrlich

VCD,  BUND,  ADFC,  FUSS e.V.,  Platz da!,  einfach einsteigen,  Fridays for Future,  Forum Verkehrswende Neustadt,  Mobilitätswende-Initiative Findorff,  attac,  autofreier StadTraum

Kontakte:
Lisa Tschink, lisa.tschink@bund-bremen.net, +49 176 539 395 31

Wolfgang Köhler-Naumann, wo.koehlern@freenet.de, +49 157-37340813

Weiterführende Links:
Infoseite zur Einrichtung temporärer Radstreifen in Berlin inkl. Regelpläne

Pressemitteilung,  Changing Cities

Pressemitteilung VCD

Pressemitteilung BUND Bremen

Pressemitteilung ADFC Bremenl

FUSS e.V.

Werkzeuge der 1970er Jahre für 2030 Ziele

Verkehrlinienplan 1948

Sind wir in den 1970er Jahren stehengeblieben? Die meisten von uns denken gerne, dass sie modern denken und handeln. Wir schätzen die Demokratie. Wir unterstützen gleiche Rechte für alle. Wir sind tolerant und offen für neue Wege. Doch während sich sogar das Bürgerliche Gesetzbuch seit den 70ern drastisch verändert hat: Wenn es um Verkehrspolitik geht, kommen viele von uns nicht aus dem Denken der 1970er Jahre heraus.

Mir diesem Problem sind die BefürworterInnen der Verkehrswende jeden Tag konfrontiert. Wir wollen die Städte für die Menschen zurückerobern, indem wir die Nutzung von privaten Kfz reduzieren. Aber wann immer Vorschläge unterbreitet werden, die genau dies bewirken sollen, können viele von uns nicht über den Tellerrand der 1970er Jahre hinausdenken. Wir fragen uns sofort: Wo werden die Autos fahren, wenn sie hier nicht fahren können? Wie können Geschäfte ihre Lieferungen ohne große Lastwagen bekommen? Wie können AnwohnerInnen ihre Autos parken, wenn sie keinen Platz auf der Straße finden? Selbst VerkehrsaktivistInnen tun sich schwer, diese Denkweise zu überwinden. Und wenn Politik und Verwaltung auch nicht aus dieser Denke herauskommen, ist es keine Überraschung, dass der Verkehrssektor bei der Reduzierung seiner Kohlenstoffemissionen kläglich versagt. Werkzeuge der 1970er Jahre für 2030 Ziele weiterlesen

Liebes Bremen, gib uns Platz! Grüße, Deine EinwohnerInnen

Guten Morgen Bremen!

Seit einigen Monaten „haben“ wir Corona in unserer Welt, seit dem 22.3. 2020 haben wir in Bremen eine Kontaktsperre mit Abstandsregelungen.

Diese Regelungen gelten und die Gültigkeit ist  jetzt bis 3. Mai 2020 verlängert worden:

Dazu gibt es einen veritablen Bussgeldkatalog


Wie können wir denn hier den Abstand einhalten? (Foto: Beatrix Wupperman)

Ein kleines Problem tut sich auf: In den innenstadtnahen Quartieren sind diese Abstände nicht einhaltbar: Zu viele parkende Autos und zu wenig Platz für Fuß und Rad auf der Fahrbahn. Wir schrieben schon darüber.


Kein Platz auf Bremens Straßen? Doch, aber nicht für uns! (Foto: Dieter Mazur)

Nun warten wir  auf Regelungen, die es uns möglich machen, die geforderten Abstände im öffentlichen Raum einzuhalten. Andere Städte gehen voran, jetzt muss Bremen nur noch hinterhergehen:

Liebes Bremen, gib uns Platz! Grüße, Deine EinwohnerInnen weiterlesen

Nach Corona – Zur Zukunft des öffentlichen Raums

Der Schock durch Corona ist in der jüngeren Geschichte nur vergleichbar mit dem der Anschläge des 11. September 2001. In beiden Fällen wurden fast über Nacht neue Regeln und staatliche Befugnisse etabliert. Diesmal geht es zwar nicht um Terrorismusbekämpfung, sondern um Seuchenprävention. Betroffen sind aber auch diesmal fast alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Die Coronakrise wird sich insbesondere auf die zukünftige Gestaltung und Nutzung des öffentlichen Raums auswirken. Denn wegen des Infektionsschutzes müssen voraussichtlich auch nach der Phase strenger Ausgangsbeschränkungen auf absehbare Zeit die Abstandsregeln eingehalten werden.

Zu Fuß unterwegs in der Mindener Straße – kein Ausweichen möglich

Noch haben wir es aber in der Hand. Wir können entweder weitere Beschränkungen des öffentlichen Raums zulassen oder durch seine Neuverteilung eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Dies könnte mit einer Verkehrspolitik Hand in Hand gehen, die den Mensch in den Mittelpunkt stellt und zugleich Luftreinhaltung und Klimaschutz besser berücksichtigt. Der Fußgängerverkehr kann gefördert werden, indem auf Gehwegen ausreichend Platz eingeplant wird. Die Kapazitäten des ÖPNV und der Bahn müssen erhöht werden, um Ansteckungsrisiken zu minimieren. Autospuren können für Fahrräder reserviert werden, um Sicherheit und Abstände zu gewährleisten.

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Mach mit bei German Zero CO2!

German Zero CO2 ist eine groß angelegte Kampagne, Deutschland bis 2035 insgesamt CO2-neutral zu machen.

Ausgangssituation:

  • Die Welt treibt in eine +4 Grad-Zukunft, mit verheerenden Folgen für die Lebensgrundlagen auch der Menschheit
  • Für die 1,5 Grad-Grenze dürfen sich höchstens noch weitere 420 Gigatonnen CO2-Emissionen in der Erdatmosphäre ansammeln; diese Menge entspricht auf heutigem Niveau den weltweiten CO2-Emissionen von etwa 15 Jahren
  • Deutschland wird das 1,5 Grad-Ziel ab 2023 verfehlen.
  • Die Ziele der derzeitigen Bundesregierung und erst recht die beschlossenen Maßnahmen sind völlig unzureichend.

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Fußverkehrs-Check in Bremen

 


Zu Fuß gehen in Bremen

Derzeit befindet sich der Fußverkehrsanteil in Bremen am untersten Level (21%), weniger geht nicht. Und das liegt daran, dass die Bedingungen für den Fußverkehr in Bremen sehr schlecht sind.

Um auf die zahlreichen Mängel, an die sich alle gewöhnt haben, aufmerksam zu machen, hat der FUSS e.V. Ortsgruppe Bremen einen Fußverkehrs-Check in einem innenstadtnahen Stadtteil, in der Neustadt durchgeführt.

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Parkraummanagement / Parkraumbewirtschaftung – Begriffsklärung

In den Zielsetzungen der kürzlich gewählten Bremer Landesregierung stehen die Regulierung und die Begrenzung des Parkens an vorderer Stelle. Damit fanden nun endlich strategische Maßnahmen aus dem Bremer Verkehrsentwicklungsplan 2025 Eingang in den operativen Zielkatalog unserer Landesregierung.

Zudem ruft die Zivilgesellschaft zunehmend deutlicher nach einer entschiedenen Verkehrswende. So akzeptiert sie u.a. nicht mehr die in vielen städtischen Quartieren unhaltbare Situation durch illegal abgestellte Autos und ebensowenig die klimaschädlichen „Erfolge“ einer gegen jede Gemeinwohlvernunft für den Kauf von Groß-PKWs werbenden Automobilbranche:

  • sei es, dass sich auf lokaler Ebene das Bremer Verkehrswende-Bündnis die Forderungen nach flächendeckender Parkraumbewirtschaftung als wesentlichen Hebel für das „weg vom Auto – hin zum Umweltverbund und einer lebenswerten Stadt“ zu eigen gemacht hat,
  • sei es, dass die Forderungen nach schrittweiser Reduzierung der Anzahl der Parkplätze, nach City-Maut und konsequenter Bewirtschaftung nun auch unüberhörbar deutlich von den vielen Gruppierungen, die die Klimastreiks in Bremen tragen, insgesamt eingefordert wird,
  • sei es, dass eine wachsende Zahl bundesweit agierender Verbände und Gruppierungen sich deutlich Gehör verschafft und von Bundes- und Landesregierungen eine klare Abkehr von deren radikalem (Fast)-Nichtstun fordern.

Mit diesem Post möchte ich den Begriff „Parkraummanagement“ erläutern und einige Zusammenhänge beitragen, um in unseren Forderungen in den Aktionsfeldern  Parkraummanagement / Parkraumbewirtschaftung – Begriffsklärung weiterlesen

Tausende sind bereit, Verantwortung zu übernehmen

… und wieder sind heute -am 29. Nov. 2019- viele Tausende in Bremen mit Fridays for Future auf der Straße. Sie fordern vehement ein, dass Politik und Gesellschaft – und zwar JEDER Einzelne von uns- Verantwortung für das Aufhalten der Klimakatastrophe übernimmt und endlich entschieden handelt.

… einige ließen sich das nicht zweimal sagen und begannen gleich mal an Ort und Stelle …